GVC fordert strikte Verbote gegen Glücksspielwerbung in Zusammenhang mit Sport

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Es ist ein normaler Tag unter der Woche – man genießt seinen Feierabend, spielt online mit dem Comeon bonuskod April 2019 eine Runde, stöbert online in den News und findet einen Artikel über ein mögliches Werbeverbot in Bezug auf Glücksspielunternehmen, die im Fußball als Sponsoren auftreten. Was hat es mit der GVC auf sich und was genau sind die Verbote, die sie sich wünschen? Das erfahrt ihr in diesem Artikel.

Wer ist GVC?

Um bessere Informationen aus diesem Artikel ziehen zu können, ist es wichtig zu verstehen wer hinter dem Namen GVC steckt und was sich dahinter verbirgt. GVC Holdings ist ein Unternehmen, das Glückspiele offline und online anbietet. Das Unternehmen ist sowohl im Geschäft mit anderen Unternehmern (Business-to-Business – B2B), aber auch im direkten Geschäft mit den Kunden (Business-to-Customer – B2C). Sehr interessant ist die Tatsache, dass GVC auch Sportlabels als Marken im Repertoire hat. Dazu gehören zum Beispiel bwin, Ladbrokes, Gamebookers und Sportingbet.

Sponsoring und Wachstum

Nun wissen wir wer diese Verbote fordert, doch wir wissen noch nicht wieso. Der Grund ist zurückzuführen auf die Tatsache, dass die Sponsorenverträge im Fußball immer weiter wachsen und expandieren. Fußball ist und bleibt eine enorm wichtige Werbeplattform für jegliche Unternehmen und Marken. Deshalb ist es für Unternehmen wichtig in dieser Branche Fuß zu fassen. Und erst über die letzten Jahre hinweg haben auch Sportwetten Anbieter diese Art der Werbemöglichkeiten für sich entdeckt. Da immer mehr Sportwettenanbieter und Glücksspielunternehmen als Sponsoren im Fußball auftreten ist die Zahl der Werbung für Glücksspiele und Wetten enorm gestiegen. Glücksspiele sind ein heikles Thema, welches in der Gesellschaft mit großer Vorsicht behandelt werden sollte.

Schutz der Konsumenten

Was soll der ganze Aufwand bringen? Wieso gibt es in diesem Bereich Ärger? Ganz einfach. GVC und Ladbrokes Besitzer möchte diejenigen schützen, die Wetten abschließen. Der Endkonsument von Glücksspielen und Wetten soll geschützt werden. Insbesondere geht es dabei um schutzbedürftige Spieler und Personen, die anfällig für Sucht sind. Ziel ist es verantwortungsbewusst zu werben und zu versuchen die Kunden vor möglichen Schäden zu schützen.

Die Strategie

Nicht nur das Unternehmen GVC arbeitet an dieser Strategie, auch verschiedene Behörden setzen sich für dieses Problem ein. Dazu gehören verschiedene Aufsichtsbehörden und Glücksspielkommissionen, als auch Wohltätigkeitsorganisationen und Gesundheitsbehörden. Es wurde ein Plan für eine dreijährige Strategie entwickelt, um für großflächige Prävention und Aufklärung zu sorgen, als auch entsprechende Behandlungsmöglichkeiten und Unterstützung anbieten zu können. Die drastischen Maßnahmen, die GVC Holdings verlangt, ist die Einstellung der gesamten Werbung von Glücksspielanbietern auf den Fußballtrikots sowie die Außenwerbung als Werbespots oder Außenbanden. Vorerst soll dieses Verbot in ganz Großbritannien durchgesetzt werden.

Die Durchführung

Damit die Anreize während den Spielen reduziert werden, soll zukünftig auf Werbung während den Live Spielen verzichtet werden. Weitere Glücksspielunternehmen haben sich deshalb geeinigt diese Werbung einzustellen. Dazu gehören auch wichtige Unternehmen wie William Hill und Bet365. Der Schutz von anfälligen Personen ist sehr wichtig und immer mehr große Unternehmen werden deshalb mithelfen. Auch Sky hat schon die ersten Maßnahmen eingeleitet und die Anzahl der Werbespots von Glücksspielunternehmen deutlich reduziert.